Die St. Matthiasbruderschaft Kleinenbroich sagt „danke“

Unser Spendenaufruf für die Flutopfer in der Eifel ist auf unglaubliche Resonanz gestoßen. Innerhalb weniger Wochen sind bis Ende August 14.210 Euro eingegangen.

Unsere persönlichen Kontakte zu zwei schwer betroffenen Ortschaften – Kall/Urft und Kordel - , die auf unserem Pilgerweg liegen, ermöglichten es uns, nach konkreten Unterstützungsmaßnahmen  zu fragen.

Über unsere Ansprechpartner vor Ort (Vertreter von Pfarrgemeinden und Stadtverwaltungen) haben wir bis jetzt schon 14.000 Euro weitergeleitet  Sie wurden ausgezahlt an:

  • Familien und Einzelpersonen, deren Häuser unbewohnbar geworden sind,
  • an die Sozialkasse der Kirchengemeinde Welschbillig (wozu Kordel gehört), die besondere Härtefälle unterstützt,
  • eine provisorische Kita, die neu ausgestattet werden musste, weil die ursprüngliche komplett zerstört wurde,
  • die Pfarrgeistlichen in Kall und Urft, die Einkaufsgutscheine für besonders Notleidende verteilt haben.

Rückmeldungen der Betroffenen haben verdeutlicht, wie sehr unsere Hilfe gebraucht und geschätzt wurde.

Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Menschen diese Aktion unterstützt haben und vielleicht noch weiter unterstützen und sagen allen ein von Herzen kommendes „Dankeschön“.

Unser Spendenaufruf für die Flutkatastrophe in Kall/Urft und Kordel

Liebe Freunde der St. Matthias Bruderschaft Kleinenbroich,

wir sind überwältigt von der Resonanz unseres Spendenaufrufes. Bis dato, konnten wir bereits Spenden von über 12.000 EUR einnehmen. Das hätten wir in unseren kühnsten Vorstellungen nicht erwartet.

Wir haben bereits damit begonnen erste Auszahlungen an hart betroffene Menschen zu tätigen. Dabei helfen uns unsere Ansprechpartner vor Ort und wir sprechen die Menschen persönlich an. Die Einzelschicksale denen wir hier begegnen, machen uns tief betroffen. Wir arbeiten hart daran, dass das Geld die wirklichen Härtefälle und Schicksale erreicht.

Allen Spendern sagen wir vielen lieben Dank und Vergelt’s Gott – das Spendenkonto ist nach wie vor offen.

In tiefer Dankbarkeit

Der Vorstand

Spendenaufruf für unsere Freunde in der Eifel

Liebe Freunde,

uns als Vorstand der Sankt Matthias Bruderschaft erreichen im Augenblick schreckliche Nachrichten aus der Eifel, speziell aus den Orten, durch die unsere Wallfahrt führt. Das große Leid, welches die Menschen dort im Moment erfahren, ist mit einfachen Worten nicht zu beschreiben.

Viele Menschen haben nicht mehr als ihre Kleidung am Leib. Ihre Häuser und Wohnungen sind zerstört. Das Wasser kam viel zu schnell, um alles zu retten, außer vielleicht sein eigenes Leben.

Einige von ihnen kennen wir seit vielen Jahren. Sie unterstützen uns jedes Jahr bei der Wallfahrt nach Trier.

Aus diesem Grunde rufen wir alle, die uns kennen, bzw. die Menschen dort helfen wollen, zu einer Geldspende auf.

Wir möchten gezielt zwei Orte in der Eifel unterstützen. Kordel (Kyll) und Kall (Urft) sind besonders stark betroffen.

Wir haben Ansprechpartner Vorort, die uns am Telefon sehr emotional die unermessliche Katastrophe geschildert haben. Wir werden sie zeitnah nochmals kontaktieren, damit unsere Spenden direkt und gezielt an besonders betroffene Familien oder Personen weitergegeben werden können. 

Unser Spendenkonto :

Sankt-Matthias-Bruderschaft Kleinenbroich

IBAN DE29370692528001286014

Volksbank Erft eG

BIC GENODED1ERE

Stichwort: Hilfe für Kordel und Kall

Bitte spendet, das Leid ist sehr groß. Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

Der Vorstand der Sankt Matthias Bruderschaft Kleinenbroich

 

Impuls zur Jahreslosung 2021

Liebe Matthiasschwestern und -brüder,

schon das zweite Jahr in Folge kann unsere Wallfahrt zu, hl. Matthias aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Dies betrübt uns alle sehr, da uns die Gemeinschaft und die Wallfahrt fehlt. 

Wir hoffen sehr, dass die allgemeine Lage es zuläßt. dass wir im Herbst vom 01.10. - 4.10.21 nach Trier pilgern können. Alle Vorbereitungen hierzu sind getroffen und sobald mehr Klarheit herrscht werden wir auf euch zukommen. Die Brudermeister und der gesamte Vorstand sind guter Dinge, dass die Wallfahren zu Fuss, zu Rad und mit dem Bus stattfinden werden.

Bis dahin bleibt alle gesund und und zuversichtlich.

Es grüßen euch die Brudermeister

 

Impuls zur Jahreslosung 2021 "Schaut hin"

zum 2. Mal ist es uns verwehrt, unsere Trierwallfahrt zur gewohnten Zeit durchzuführen . So hoffen wir gemeinsam auf den Herbst. Da aber sicherlich viele von euch in diesen Tagen gedanklich auf dem Weg sind, möchten wir euch einige Impulse mitgeben.

Das Pilgerwort der diesjährigen Matthiaswallfahrt lautet: Schaut hin. Wir finden es im Markusevangelium (6, 30-44).  Es geht um die Speisung der Fünftausend.

Die Jünger sind mit Jesus unterwegs, erzählen ihm von ihren Erlebnissen der letzten Zeit und wollen sich eigentlich ausruhen. Dann kommen viele Menschen und Jesus predigt zu ihnen. Es wird Abend und den Jüngern fällt auf, dass die Menschen Hunger haben und etwas zu essen brauchen. Sie kommen auf die Idee, die Menschen sollen losgehen und sich selber etwas besorgen. Doch Jesus fordert die Jünger auf, zu schauen, wieviel Essen sie noch haben. 5 Brote und 2 Fische antworten sie. Dann bricht Jesus das Brot, gibt es den Jüngern und fordert sie auf, es zu verteilen. Es reicht so, dass alle satt werden und noch etwas übrig bleibt.

In vielen Situationen unseres Lebens bekommen auch wir gesagt, wir sollen hinschauen, Sachen beachten, aufpassen, hinterfragen, was wir sehen und aufmerksam sein.

Schaut hin – erklärt die Polizistin den Kindergartenkindern, wenn sie über die Straße gehen.

Schaut hin – sagt der Lehrer, wenn seine Schülerinnen und Schüler etwas lernen sollen.

Schaut hin, was in der Welt geschieht – vermitteln die Nachrichten jeden Tag.

Hinschauen ist nicht immer leicht und angenehm – es erfordert Kraft und den Mut, selbst Schlimmes anzuschauen. Das fällt niemandem leicht. Hinschauen kann sehr schmerzhaft werden und viele Illusionen zunichte machen.

In Pandemiezeiten wird uns täglich vor Augen geführt, die Zahlen und Prognosen wahr- und ernst zu nehmen. Viele Menschen flüchten lieber in eine Scheinwelt der Leugnung und des Wegschauens. Hinschauen ist anstrengend.

 

Fürbitten:

Herr Jesus Christus. Du bist das Licht, das uns die Augen öffnen will für das, was wir einbringen und verändern können.

Wir bitten dich für alle, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung engagieren. Lass uns vor allem dort hinschauen, wo wir selbst in unserem Reden und Tun deiner Botschaft ein Gesicht geben können.

Wir bitten dich für alle, die weggeschickt werden, weil niemand Verantwortung übernehmen will. Lass uns besonderes dort hinschauen, wo wir selbst allzu schnell geneigt sind, die Augen zuzumachen.

Wir bitten dich für alle, die aufgrund der Pandemie besondere Not leiden. Lass uns besonderes dort hinschauen, wo andere Nöte dabei in Vergessenheit zu geraten drohen.

Hilf uns jeden Tag  aufs Neue, dir nachzufolgen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.