Freitag, 18. Mai 2012
Kleinenbroich Kommern 89 km
Die Fahrräder sind geputzt, die Taschen gepackt und die Pilger frohen Mutes.

Unter dem Motto und führe zusammen, was getrennt ist machten wir uns mit 12 Radpilgern und 3 Begleitpersonen auf den Weg nach Trier. Am Matthiasstein sprachen wir noch ein Gebet mit der Bitte um eine gute Wallfahrt.
Der Weg führte uns durch Glehn, am Nikolauskloster vorbei Richtung Grevenbroich. In Bedburdyck machten wir einen kurzen Halt und beteten die fünf Wunden. Nach einer kleinen Rast in Frimmersdorf fuhren wir auf dem Erft Radweg weiter bis Paffendorf. Hier erwarteten uns die Eheleute Mörs mit frischem Kaffee und Kuchen.

Weiter ging es über Thorr nach Blatzheim. Unsere Begleitmannschaft (Karin Gerti und Jakob) hatten Bänke aufgestellt und für uns den Tisch gedeckt. Eine etwas längere Pause tat uns allen gut. Die Getränkeflaschen wurden neu aufgefüllt und wir schwangen uns wieder auf die Räder.

Der Wind hatte kein Erbarmen mit uns und blies uns kräftig ins Gesicht. Wir konnten den kleinen Imbiss den uns die Begleiter in Zülpich servierten gut gebrauchen. Etwas erschöpft, aber guter Dinge erreichten wir gegen 17 Uhr Kommern unser Tagesziel. Unser Gepäck war schon in den Quartieren. Zum Abendessen trafen wir uns im Hotel. Anschließend ließen wir den Tag nochmal Revue passieren. Auch wenn Günter H. seine Zigeunerin vermisste, hat er trotzdem gut geschlafen.