{"id":178,"date":"2011-08-23T23:09:00","date_gmt":"2011-08-23T21:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.smb-kleinenbroich.de\/2011\/08\/23\/fusswallfahrt-nach-trier-2010\/"},"modified":"2011-08-23T23:09:00","modified_gmt":"2011-08-23T21:09:00","slug":"fusswallfahrt-nach-trier-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smb-kleinenbroich.de\/home\/2011\/08\/23\/fusswallfahrt-nach-trier-2010\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfwallfahrt nach Trier 2010"},"content":{"rendered":"<p>Unter der Jahreslosung &#8222;Ich bin bei Dir&#8220; machten sich 58 Pilger am 13.05.2010 auf den Weg nach Trier.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Donnerstag, den 13.05.2010 Christi \u0096 Himmelfahrt<br \/>Wir sind dann auch mal weg!<\/p>\n<p>Es wird wohl wieder eine der sch\u00f6nsten Woche im Jahr werden. Kein Mittelmeer, kein Atlantik, kein Cocktail am Pool, kein Sonnen-baden am Strand. Einfach abschalten, klare Luft atmen, die Natur bestaunen, die Seele in Balance bringen.<br \/>F\u00fcr die Pausen und das gute Essen, f\u00fcr Kaffee und Kuchen, auch f\u00fcr die \u00dcbernachtungen ist gesorgt. Die H\u00e4nger sind beladen, die Helfer<br \/>Arno, Hansi, Peter und Hermann Josef sind fit.<br \/>Das Wetter nehmen wir so wie es kommt. Es wird uns auch nichts anderes \u00fcbrig bleiben.<\/p>\n<p>Der Herr beh\u00fcte und begleite uns auf allen Wegen. Mehr kann er nicht tun. Jeder Tag, jeder Augenblick wird ein Geschenk sein, f\u00fcr das man danken soll. Nur beten und laufen m\u00fcssen wir selber.<\/p>\n<p>5.00 Uhr Hl. Messe<br \/>\u0084Ich bin bei Dir\u0093 unter dieser Losung machen sich 58 Pilger, darunter 6 Neupilger (Alexandra \u0096 Barbara \u0096 Rita \u0096 Christa &#8211; Frank \u0096 Heinz), nach der Messe, die Friedhelm mit uns, den Bus- und Radpilgern und viele Angeh\u00f6rigen und Freunden gehalten hat, voller Strapazen auf Pilgerreise nach Trier. Einige aus Neugier, Abenteuerlust, Fr\u00f6mmigkeit oder sie wollen den Glauben erwandern. <br \/>\u0084Der Sinn des Pilgerns ist ans Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein!\u0093 <em>(Th. Heuss)<\/em><\/p>\n<p>Heinz tr\u00e4gt das Kreuz. (eigentlich sollte es der j\u00fcngste Neupilger tragen) Unter Glockengel\u00e4ut, noch etwas unkontroliert, machen wir uns auf zur Glehner Str. Nach dem Morgengebet machen wir uns auf im Pilgerschritt. Vorweg geht das heutige Pilgerkreuz. Das \u0084Alte Kreuz\u0093 wurde 1913 wegen des Gewichts durch ein leichteres Holz-kreuz ersetzt. Der Korpus ist viel \u00e4lter. Wie es Tradition ist, geht\u0092s durch Glehn, Aldenhoven bis zum Fr\u00fchst\u00fcck in Bedburdyck.<\/p>\n<p>In Scherfhausen am Dorfkreuz, in Aldenhoven, wie auch in Bedburdyck werden die \u0084F\u00fcnf Wunden\u0093 gebetet. Bei den \u0084F\u00fcnf Wunden\u0093 wird f\u00fcr die Seelen der Verstorbenen des Ortes gebetet, an die sonst niemand mehr denkt.<\/p>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck um 8.00 Uhr, wir sind in der Zeit. Jeder hat f\u00fcr sein Fr\u00fchst\u00fcck selber gesorgt. Der Kaffee duftet. Ein leckeres Fr\u00fchst\u00fcck s\u00e4ttigt nicht nur, es tr\u00f6stet und hebt die Stimmung.<br \/>8.30 Uhr. Die letzten Angeh\u00f6rigen haben uns verlassen. Wir sammeln uns an der Oststr. Einige Informationen erhalten wir von Peter, den kennt ihr ja schon, er ist in diesem Jahr der Boss und gibt an den Ton.<br \/>Doch wird die Wallfahrt geleitet zu dritt,<br \/>Maria und Thomas die helfen noch mit.<br \/>Ganz wesentlich sind die Vorbeter. <br \/>Begleiter, da geht man hin wenn man Probleme hat. <br \/>Bevor es weiter geht, liest Peter noch den Spruch des Tages vor.<\/p>\n<p>\u0084Wirkliche Pilgerschaft ist keinesfalls nur Sache der F\u00fc\u00dfe. Es ist zuallererst die Sache des Herzens\u0093. <em>(W. Schneller)<\/em><\/p>\n<p>Hardy steuert den gelben Bus, Johannes verwaltet das Geld. Anette hat gen\u00fcgend Medikamente und Pflaster bei Bernd bestellt. Bernd mit seiner Tasche ist leider nicht dabei. Er gab mit seiner Anwesenheit den Pilgern etwas Sicherheit. Auch sind die Drei, Magnete mit offenem Ohr, f\u00fcr mancherlei N\u00f6te, das kommt auch mal vor.<br \/>Hardy am Steuer, man kann es nicht glauben, dort sieht man die Welt mit anderen Augen. Der Platz vorne ist gro\u00dfz\u00fcgig bemessen. Der Innenraum lichtdurchflutet, was dem Fahrer am Anfang irritiert. Dann beginnt der Tag mit einer ungeheuerlichen Erfahrung. Knapp 10 Minuten reichen f\u00fcr ein Erlebnis aus. Ein staunender Mitmensch bleibt an der Ampel auf gleicher H\u00f6he stehen, und lehnt sich aus dem Fenster! Ein todschickes gelbes Auto fahren sie. Dieser Vor-gang wiederholt sich \u00f6fters und hinterl\u00e4sst ein gutes Gef\u00fchl. Enge Kurven machen dem Bus etwas M\u00fche. Dabei kann von Tr\u00e4gheit keine Rede sein. Legt man den 1. Gang ein, kennt der Bus kein Halten mehr. In weniger als vier Sekunden schnellt das Tempo auf 80. Und wenn man dann noch den Fu\u00df auf dem Pedal stehen l\u00e4sst, merkt man an der schwingenden Haarpracht der Drei, wie der laue Maiwind zu einem wilden Orkan auffrischt. Auf Knopfdruck wird der Bus vom Gleiter zum Flighter. Wenn der Bus dann noch den bedauernswerten Autofahrern auf der \u00dcberholspur das formsch\u00f6ne Heck zeigt, wird der gelbe Bus f\u00fcr die n\u00e4chsten acht Tage zum Hingucker. An gelegentliche Komplimente hat sich die Crew inzwischen gew\u00f6hnt.<br \/>Wenn die F\u00fc\u00dfe nicht mehr wollen, oder die Glieder schmerzen, dann strandet so mancher, um sich f\u00fcr einige Minuten auszuruhen, im gelben Bus.<\/p>\n<p>Nun sind wir unterwegs.<\/p>\n<p>Der Weg wird wieder ein spannender sein. Wie f\u00fcr die Neupilger oder f\u00fcr einige Altpilger wird der diesj\u00e4hrige Pilgerweg eine wichtige Erfahrung sein. Ein Pilgerweg ist alles andere als unwichtig.<br \/>Mit Beten und Singen kommen wir um 10.15 Uhr an der ersten Trinkpause in Frimmersdorf an.<\/p>\n<p>10.45 Uhr, Gerti tr\u00e4gt das Kreuz weiter an der Erft entlang. <br \/>Wir h\u00f6ren einen Text von Ulrike zur Losung \u0084Ich bin bei Dir\u0093<br \/>Weiter geht\u0092s schweigend dann.<\/p>\n<p>Wallfahrten sind nicht modern, sondern zeitlos \u0084attraktiv\u0093. <br \/>Wallfahrten zu einer Reliquie, Kirche, hl. Gr\u00e4ber wurden fr\u00fcher als Bu\u00dfe von der Kirche auferlegt. Freiwillig um Ablass zu erbitten, um ein Versprechen einzuhalten, von einer Krankheit geheilt zu werden oder aus anderen Gr\u00fcnden. Um die Hilfe Gottes oder die der Apostel zu erbitten. Auch die vielen Verehrungen von Maria, die vielen geweihten Kirchen am Wege, alte Pilgerkreuze, und in den letzten Jahren ist die Jakobsmuschel wieder an unserem Pilgerweg zu sehen. Dies alles sind Symbole f\u00fcr Geschichte und Gegenwart. Geschichten von Wallfahrten und Legenden k\u00f6nnten viele B\u00fccher f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Pilger und Pilgerweg heute<br \/>Wandernde Pilger oder pilgernde Wanderer ohne rechte Glaub-w\u00fcrdigkeit sind so alt wie die Pilgerwege. Die gab es fr\u00fcher und die gibt es heute. Ob die Literaten zu Tatsachen und Geschichte, Mythen und Wahrheit oder Legende Mirakelgeschichte ist, wer kann das beurteilen. Dennoch bestimmt das Ziel den Weg und das Erleben unterwegs. Letztlich bestimmt die beschwerliche, wunderbare Wall-fahrt, dass der Weg das Ziel ist.<br \/>P\u00fcnktlich um 11.50 Uhr, nach dem Engel des Herrn, kommen wir in Bedburg an.<br \/>Nach dem Mittagessen, der Weg ist neu, links geht\u0092s an der Erft vorbei bis wir auf unseren alten Pilgerweg kommen. Wir sind gut in der Zeit, mit den Getr\u00e4nken stehen unsere Helfer jetzt hinter dem Schloss Paffendorf bereit. Ein St\u00fcck Stra\u00dfe noch, dann sind wir schon in Thorr bei Familie Valder. Hier gibt\u0092s wieder reichlich Bienenstich von Hedi Kreutz. \u0084Danke\u0093<br \/>15.30 Uhr geht\u0092s weiter. Der Weg ist nicht ganz neu, den gingen schon fr\u00fcher die Pilger bis Heppenheim.<br \/>Zur Losung: Peter B.<br \/>Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.<\/p>\n<p>17.30 Uhr, Blatzheim ist in Sicht. <br \/>Ein Abendgebet sprechen noch wir,<br \/>das war der erste Tag auf dem Wege nach Trier.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Freitag, den 14.05.2010<\/h3>\n<p>Gute Menschen strahlen Freude aus, <br \/>und wachsen froh ihrem Gott entgegen.<\/p>\n<p>5.45 Uhr geht\u0092s von Blatzheim fort. Der Morgen ist trist und wol-kenverhangen. Bei leichtem Nieseln setzen wir unseren Pilgerweg betend fort.<\/p>\n<p>Pilger sind besondere Spezies.<br \/>Man sieht sie manchmal (beim gemeinsamen Beten) geschlossen gehen wie bei einer Parade, dann sieht es so aus, als w\u00e4re man in Gruppen eingeteilt. Jeder Pilger hat seinen eigenen Schritt. Das wichtigste f\u00fcr alle sind gr\u00fcndlich erprobte Schuhe. Wobei der kluge Pilger um seine zarten F\u00fc\u00dfe wei\u00df, und niemals ohne Vorrat an Pflaster verschiedener Gr\u00f6\u00dfe auf Pilgerschaft geht. Der echte Pilger hat das nicht n\u00f6tig. Dessen Schuhwerk ist so eingelaufen, dass es weder dr\u00fccken noch reiben kann. Er hat trotzdem eine Auswahl an Pflaster in seinem Gep\u00e4ck. (f\u00fcr alle F\u00e4lle)<br \/>Gleich danach kommt das Wetter.<br \/>Den passionierten Pilger erkennt man sofort, er f\u00fchrt immer, wenn er es auch nicht zugibt, regenfeste Kleidung mit sich.<br \/>Die Wolkendecke schob sich auseinander, der kalte Wind ist unangenehm. Es bleibt uns ja nichts anderes \u00fcbrig als weiterzugehen.<\/p>\n<p>8.20 Uhr, Pause in Gladbach bei Fam. Briem. Wir kommen zeitig an.<br \/>8.50 Uhr geht\u0092s weiter bis wir sind um 10.20 Uhr bei Bauer Berg dann. Die B\u00e4nke sind aufgebaut, Getr\u00e4nke stehen bereit. Der Ablauf ist wie im M\u00e4rchen bei Hase und Igel. Wenn wir ankommen sind die Helfer immer schon da.<\/p>\n<p>Zur Losung: Rita<br \/>In der Stillung von Hunger und Durst nehmen wir Gott wahr, der uns alles schenkt. Was dem K\u00f6rper gut tut, st\u00e4rkt auch die Seele.<\/p>\n<p>An der Marienkapelle in Merzenich hinterm See beten wir f\u00fcr unsere lebenden und verstorbenen Angeh\u00f6rigen und Freunde bevor es weitergeht. Von weitem kann man schon die Korschenbroicher Pilger sehn, die sind viel zu fr\u00fch. Kurze nette Begr\u00fc\u00dfung, ein gemeinsames Lied, dann jeder wieder in seine Richtung zieht. F\u00fcr uns geht\u0092s jetzt hoch zum Irnischer Berg. An der Stele, die seit 2007 hier steht, eine kleine Rast bevor es zur Zehntscheune geht. Weiter geht\u0092s um 13.00 Uhr. Ein kalter Wind begleitet uns zur Marienkapelle. <br \/>Ein bunter Blumenteppich leuchtet uns entgegen, die Luft riecht nach feuchter Erde. Den Blumenteppich gestalten die Kommunion-kinder aus dem Ort mit den Katecheten f\u00fcr den Himmelfahrtstag. Leo \u00e4rgert mich heute wieder. So kleine Schritte wie du kann ja kein Mensch machen. Wenn es aber auf die Menge der Schritte ank\u00e4me, dann h\u00e4tte Leo mit seinen langen Beinen und gro\u00dfen F\u00fc\u00dfen ein Problem. Wir k\u00f6nnten nicht gleichzeitig ankommen, weil ich schon einmal da war.<\/p>\n<p>Zur Losung: Maria<br \/>Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich f\u00fcrchte kein Unheil. <\/p>\n<p>Kurze Pause in Hostel. Mit Singen bew\u00e4ltigen wir die lange Stra\u00dfe bis Sch\u00fctzendorf. Der Weg scheint heute kein Ende zu nehmen, ein steiniger Pfad. Der Raps strahlt \u00fcber die Felder. So sieht der Fr\u00fch-ling aus. Die gelb bl\u00fchenden Pflanzen sind wie Sonnenstrahlen, die aus der Erde kriechen. Wenn nur die K\u00e4lte nicht w\u00e4re. Unser n\u00e4ch-ster Halt ist in Kall, wo wir um 16.10 Uhr kommen an. Trotz des kalten Wetters, Anette hat viel zu tun. \u0084Das Gesch\u00e4ft bl\u00fcht\u0093. Urft Jugendwaldheim, unser Ziel f\u00fcr heute erreichen wir um 17.30 Uhr.<\/p>\n<p>Die Fronten sind gekl\u00e4rt. Keine rote Linie, keine Absperrung, trotz-dem ist die Grenze da. Die M\u00e4nner unten, die Frauen oben. Auf unserer Pilgertour schlafen immer M\u00e4nner und Frauen getrennt.<br \/>Zwar geh\u00f6ren Frauen und M\u00e4nner zusammen, suchen und finden sich meist, doch richtig verstehen tut man sich doch nur unter seinesgleichen. Mal ehrlich, die M\u00e4nner verstehen sich sowieso am Besten. Sie denken einfach, unkompliziert und immer geradeaus so wie die M\u00e4nner eben sind. (meinen Die)<br \/>Bevor der Abend endet, ein kleiner Disput mit Dr. Grotenrath und Patientin Gerti. Eine Gerichtsverhandlung wird auf den 16.05.10 nachmittags verlegt. Noch lange liegt man vor M\u00fcdigkeit wach,<br \/>doch um 4.00 Uhr ist vorbei die Nacht.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Samstag, den 15.05.10<\/h3>\n<p>\u0084Sei dir bewusst wer du bist und verleugne dich nicht. <br \/>Ganz egal wie lange der Baumstamm im Wasser liegt,<br \/>er wird nie ein Krokodil werden\u0093.<\/p>\n<p>6.00 Uhr hl. Messe im Hermann \u0096 Josef \u0096 Haus.<br \/>7.00 Uhr geht\u0092s weiter durch das K\u00fcchenschellental, der Weg ist neu. Mit Gebet und Gesang sind wir um 7.30 Uhr am See dann. Jetzt ein steiles St\u00fcck Weg, von weitem sieht man die Helfer an der B 258 stehn.<\/p>\n<p>Zur Losung: Peter Br.<br \/>\u0084Du salbst mein Haupt mit \u00d6l,<br \/>du f\u00fcllst mir reichlich den Becher\u0093.<br \/>In Schmidtheim nach dem 2. Fr\u00fchst\u00fcck, werden die Neupilger und die Jubilare, mit einem Kr\u00e4uterlik\u00f6r beschert.<br \/>In Feusdorf gibt\u0092s heute ein leckeres Mahl, gestiftet von der Fam. Kohlen, wir danken allemal.<br \/>13.30 Uhr geht\u0092s weiter im Sonnenschein und leichtem Wind.<br \/>Den Wind im Haar, die Natur im Blick, <br \/>Hormone im Blut: pilgern ist das pure Gl\u00fcck.<br \/>Wir sind unterwegs mit vielen Gebetsauftr\u00e4gen, guten W\u00fcnschen und Gl\u00fcck. <br \/>Nat\u00fcrlich geh\u00f6rt Gl\u00fcck dazu. Gl\u00fcck mit dem Wetter, das sich wieder einmal sommerlich und pilgerfreundlich pr\u00e4sentiert.<br \/>Gl\u00fcck, das alle Pilger gesund bleiben, <br \/>Gl\u00fcck, das alle Pilger sich an die Regeln halten,<br \/>Gl\u00fcck, das die Pilger gegenseitig auf sich achten, besonders auf die Neupilger ein Auge haben. <br \/>Gl\u00fcck, das alle gemeinsam ans Ziel kommen,<br \/>Gl\u00fcck, das alle den anstrengenden Weg gemeistert haben.<\/p>\n<p>Ein Sprichwort sagt: Das Gl\u00fcck ist mit den T\u00fcchtigen.<br \/>Kreuz voraus, zwei und zwei geht\u0092s bis Auel die Stra\u00dfe entlang. <br \/>Um 15.50 Uhr treffen wir bei Fam. Bartels ein, der Tisch ist gedeckt mit Kuchen fein, so soll\u0092s auch auf einer Pilgertour sein.<br \/>Voller Tatendrang geht\u0092s weiter dann. An der Marienkapelle im Feld bleiben wir f\u00fcr einen Text zur Losung von Jutta stehn.<\/p>\n<p>\u0084Du bist bei mir\u0093 Ich kann ruhig werden, wie ein kleines Kind bei seiner Mutter.<\/p>\n<p>Damit der Weg bis zur Matthiaskapelle nicht zu lang wird, fangen wir gleich mit dem Beten an.<br \/>Tradition auf dem Weg nach Trier ist, an der Matthiaskapelle beten die Neupilger die \u0084F\u00fcnf Wunden\u0093. Bis nach Oos werden die Pilger heute gefahren. Der Bus und der Transporter \u00fcberzeugen durch ein immenses Platzangebot. Nach dem Danken der Pilger, f\u00fcr den sch\u00f6nen Tag, f\u00fcr alle Pilger die heute unterwegs sind, f\u00fcr den Brudermeister, f\u00fcr die neuen Wege, das es uns so gut geht, endet der Tag um 18.00 Uhr wie immer bei Gulasch und Nudeln.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Sonntag, den 16.05.2010<\/h3>\n<p>Gutes tun in einer fr\u00f6hlichen Runde macht einfach mehr Spa\u00df.<\/p>\n<p>Heute ist ein besonderer Tag. Sabine hat Geburtstag.<br \/>6.15 Uhr. Mit einem besorgten Blick zum Himmel beginnt nach dem Morgengebet unser heutiger Pilgertag.<br \/>\u0084Mai\u0093 Pilgerzeit, Leben unter freiem Himmel. Es ist wie ein Wunder, wenn es die Pilger selbst unter gro\u00dfen Temperaturschwankungen ohne Probleme aushalten.<br \/>8.20 Uhr. Wir kommen in Wei\u00dfenseifen an. Das zweite Fr\u00fchst\u00fcck mit dem beliebten Pfefferminztee steht an. Beim Aufbruch 8.55 Uhr kommt Leben in die Pilgerschar, Maria und Friedhelm sind da.<br \/>Am P\u00f6llke bekommen wir den Segen vom Brudermeister Peter wie immer hier, und Peter Grotenrath erkl\u00e4rt noch mal wie die Quelle gefunden wurde.<\/p>\n<p>Zur Losung: Colette<br \/>Die verlorenen Tiere will ich suchen, ich will ihr Hirte sein und f\u00fcr sie sorgen.<\/p>\n<p>10.20 Uhr Gottesdienst in Neuheilenbach. Im Vorfeld wurde sie von Friedhelm, Maria, Birgit, Franz Josef, Hemma und Hubertus vorbe-reitet. Auch waren wieder viele Bewohner zu unserem Wortgottes-dienst gekommen. Eine Trinkpause gab\u0092s danach, Verabschiedung und ein Dankesch\u00f6n f\u00fcr Friedhelm, dass er wegen des Gottesdien-stes extra gekommen war. Die Sonne versteckt sich heute nicht. Der Wind bl\u00e4st stark und wir sind froh das Eisenm\u00e4nnchen zu erreichen.<\/p>\n<p>Zur Losung: Lisa<br \/>Eine Wallfahrt ber\u00fchrt uns auf vielf\u00e4ltige Weise. Das Miteinan-<br \/>der, das Gehen, das Beten, die Stille, alles geh\u00f6rt zusammen. <br \/> Gott ist mit uns auf dem Weg.<\/p>\n<p>Immer in unserer N\u00e4he der gelbe Bus. W\u00fcrde man ihn kulinarisch bewerten, er w\u00fcrde die Stufe \u0084gut b\u00fcrgerlich\u0093 erhalten.<br \/>13.00 Uhr Mohrweiler unser neues Domizil. <br \/>Erbsensuppe bekommen wir Pilger dann,<br \/>eine Runde von den Neupilgern schlie\u00dft sich an.<br \/>Ein Bus uns um 14.30 Uhr nach Daufenbach bringt. Der Rhythmus des Motors bringt die Pilger in einen D\u00e4mmerzustand, der sie in den Schlaf wiegt. Beim Aussteigen dann einige Probleme haben. Peter h\u00e4lt seine Schafe mit Beten in Trab. Dann wird Pause gemacht am Sportplatz, unter freiem Himmel. Die Verhandlung von <br \/>Dr. Grotenrath und Gerti nahm ihren Lauf.<br \/>\u0084Und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt\u0093. <br \/>Gerti zeigte sich \u0084Reuig\u0093.<\/p>\n<p>16.40 Uhr. In Kordel wird in die Kirche eingekehrt. Hier werden die Neupilger: Alexandra \u0096 Barbara \u0096 Rita \u0096 Christa \u0096 Frank \u0096 Heinz aufgenommen, und die Jubilare 10mal Gisela und Andreas, 20mal Arno, 25mal Christel und Franz Josef, 30mal Anette geehrt.<br \/>Ein Dankgebet Peter mit den Neupilgern und Jubilaren spricht, <br \/>ein Lied gemeinsam noch singen alle hier,<br \/>so ist es sonntags auf dem Wege nach Trier.<\/p>\n<p>17.30 Uhr. Angekommen auf Burg Ramstein. Im idyllischen Kylltal auf einer Anh\u00f6he liegt die Burgruine Ramstein von herrlichen W\u00e4ldern umgeben. Die untergehende Sonne taucht die Umgebung in ein goldenes Licht. Bevor Johannes die Lagerst\u00e4tten kundtut, stehen wir da wie eine Horde von Ritter, Knechte, Edelleute, Frauen und M\u00e4gde, wie Pilger. <br \/>In Zelten muss niemand mehr schlafen.<br \/>17 Personen schlafen in der Burg, 26 bei Weis, 15 m\u00fcssen nach Kordel hinab.<br \/>F\u00fcr die Neupilger h\u00f6rt sich Burg Ramstein ganz glanzvoll an. Und kommt man ersch\u00f6pft an, kein Schloss, nicht verspielt, nicht kitschig, kein vergoldeter Stuck an W\u00e4nden und Decken. Auch keine verschn\u00f6rkelte S\u00e4ule. Ganz normale Begr\u00fc\u00dfung. Der Butler hat Aus-gang. Und so schleppt jeder seine Tasche alleine \u00fcber die alte Holz-treppe in sein Zimmer. Nach einem Bad (Dusche) gibt es ein defti-ges Essen, dazu wird der Durst gel\u00f6scht. Danach kann das \u0084mittel-alterliche Phantasie \u0096 Spektakelum\u0093 beginnen. Es gibt viel zu erz\u00e4h-len, \u00fcber Intrigen, Trag\u00f6dien, ausschweifende Feste, vergangene Wallfahrten. Die abendliche Stimmung befl\u00fcgelt die Pilger. Es wird noch lange erz\u00e4hlt, Witze gemacht, Kerze ausgepustet und bis zum Morgen gelacht.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Montag, den 17.05.2010<\/h3>\n<p>\u0084Sei gut zu dir selbst, achte auf das was deine Seele braucht, und lebe jeden Tag, als sei es ein Geschenk\u0093<\/p>\n<p>5.45 Uhr. Der Tau hat den Boden feucht gemacht. Die fr\u00fche Mor-gensonne hat sich \u00fcber den B\u00e4umen ausgebreitet.<br \/>Es ist kalt.<br \/>Inzwischen haben sich alle Pilger eingefunden. Die Helfer haben heute morgen viel zu tun. Die Gep\u00e4ckst\u00fccke m\u00fcssen f\u00fcr die, die nach Hause fahren, sortiert werden, dazu dient der gr\u00fcne Punkt.<br \/>Mit dem Rosenkranzgebet geht es erst einmal bergab, um sp\u00e4ter wieder hoch zu gehen. Vorbei an faltigen Felsen, ein eindrucksvoller Abschnitt, ein gro\u00dfz\u00fcgiger Weg schl\u00e4ngelt sich durch den Wald. Der Naturboden l\u00f6st den Asphaltboden ab.<br \/>Angekommen am Eifelkreuz. Um uns nur B\u00e4ume und Stille. Ein Ereignis das andere abl\u00f6st. Man kann nicht mehr als zu sich selbst finden. Die Einfachheit der Natur spiegelt sich im Menschen wider. Franz Josef hat wieder einiges zur diesj\u00e4hrigen Losung \u0084Ich bin bei dir\u0093 notiert und uns vorgetragen. Schweigend geht\u0092s weiter. Die wenigen Sonnenstrahlen haben sich versteckt.<br \/>7.00 Uhr, wir sind an der Schneidersm\u00fchle. Der folgende Weg hat einen alpinen Charakter. Schwei\u00dftreibend erreichen wir das Schusterkreuz. <br \/>Um 9.00 Uhr m\u00fcssen wir an der Mariens\u00e4ule sein. Bevor wir die letzten Meter bew\u00e4ltigen, ordnen wir uns noch hier. Eine tolle Gemeinschaft sind wir. Die Neupilger nach vorne, sie beten jetzt vor. Der Weg ist steil, wir gehen langsam Schritt f\u00fcr Schritt, das alle kommen mit. <br \/>Empfangen werden wir von den Buspilgern und einigen Bekannten wieder hier, so ist es montags auf dem Weg nach Trier.<br \/>\u00dcber die Moselbr\u00fccke (Konrad \u0096 Adenauer &#8211; Br\u00fccke) noch, <br \/>\u0084Heiliger Matthias zu dir kommen wir\u0093.<br \/>Nicht nur beim Essen, sondern auch beim Pilgern geh\u00f6ren Leib und Seele zusammen. Essen und Trinken haben auf einer Wallfahrt etwas Spirituelles. \u00c4u\u00dferes und Inneres kann man bei einem Pilger-weg nicht trennen. Die Wechselwirkung ist sichtbar, man ist pl\u00f6tz-lich neugierig auf sich selbst. Es ist eine Erfahrung und die ist jedes Jahr neu. Dann sind wir auf dem Abteihof angekommen. Fragend, schweigend, bangend, gl\u00fccklich, schuldig, endlich! Kein Kitsch, so ist das Leben. W\u00e4hrend bei der Ankunft der Atem stockt und sich die Muskeln verspannen, ist nach wenigen Minuten, nach dem <br \/>Ankommen, alles wieder normal. Das Herz schl\u00e4gt schneller, <br \/>verspannte Muskeln werden locker, man lacht und scherzt und freut sich. Das Zwerchfell h\u00fcpft. Die Freude \u00fcberwiegt. Das Herz wird wieder aktiviert und das Immunsystem bringt den Organismus auf Touren. Die Radpilger sind schon da um uns zu begr\u00fc\u00dfen. Dazu kommen auch schon die Gladbacher Pilger. Alle werden von Pater Hubert begr\u00fc\u00dft. Dann ziehen alle zusammen unter Glockengel\u00e4ut mit \u0084Gro\u00dfer Gott wir loben dich\u0093 ein. Die Musik ist am ganzen K\u00f6rper zu sp\u00fcren. Vertraut f\u00fchlt es sich an, st\u00e4rkend, belebend. <br \/>Jetzt ist es wieder da, das Gef\u00fchl, dass irgendetwas mit einem auf einer Wallfahrt geschieht. <br \/>Vor der Messe werden die Jubilare geehrt, Gisela, Andreas, Christel, Franz Josef. Die Neupilger bekommen ihre Erstpilgerplakette \u00fcberreicht. Nach der Messe, alle haben sich auf dem Abteihof versammelt. Wo viele Menschen zusammen stehn, entsteht eine Gemeinschaft. <br \/>F\u00fcr Einige ist es das Tagesziel, f\u00fcr Andere das Endziel. Sie fahren heute noch nach Haus. Ein Foto noch, Verabschiedung im Kreis. Die Anderen haben ihr Quartier bei Sch\u00fctz. Der lange Marsch hinterl\u00e4sst Spuren. Es ist gut, obwohl es anstrengend ist. Selbst eine Liege wird heute zum Himmelbett.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Dienstag, den 18.05.2010<\/h3>\n<p>Auch Blumen haben Probleme \u0096 aber sie jammern nicht \u0096 <br \/>und bl\u00fchen doch.<\/p>\n<p>7.00 Uhr. Das Wetter wei\u00df noch nicht was es will. Langsam wird\u0092s heller. Die Wolkendecke hat sich etwas auseinander geschoben. <br \/>9.00 Uhr. Pilgermesse und Verabschiedung durch Pater Hubert.<br \/>\u0084Heiliger Matthias von dir scheiden wir\u0093<br \/>Maria und Thomas sind schon nach Haus,<br \/>Peter sucht sich f\u00fcr heute Christel und Gisela als Brudermeister aus.<br \/>11.00 Uhr wir sind mitten in Trier.<\/p>\n<p>11.30 Uhr in Paulin.<br \/>Der 18.5. ist der Todestag der Schwester Blandine Mertens. <br \/>In der Kapelle wird uns von Schwester Christine etwas \u00fcber Blandine erz\u00e4hlt. Den Namen Engel hatte sie schon in der Schulzeit erhalten,<br \/>geboren 10.07.1883, auf den Namen Maria Magdalena getauft.<br \/>Schulzeit, Studium, 1902 Pr\u00fcfung f\u00fcr das Lehramt. <br \/>Mit 25 Jahren trat sie den Ursulinern bei.<br \/>04.11.1913 legte sie das ewige Gel\u00fcbde ab. <br \/>Im Herbst 1916 erkrankte sie. Am 18.05.1918 starb sie. <br \/>Sie wurde zur F\u00fcrsprecherin bei Gott.<br \/>1954 befasste man sich mit dem Leben der Blandine. Am 10.07.1962 wurden Untersuchungen in Rom durchgef\u00fchrt. Seligsprechung am 01.11.1987 in Rom.<\/p>\n<p>13.10 Uhr. Wir kommen in Ruwer bei Fam. Thiel an,<br \/>Sauerkraut, Schokoladenpudding gibt es immer dort,<br \/>das wei\u00df doch jedermann.<br \/>15.00 Uhr geht\u0092s mit dem Bus fort, der bringt uns bis Piesport. Die Radpilger treffen wir hier, auch sie sind auf dem R\u00fcckweg von Trier. Durch die Weinberge wir jetzt gehen, von oben herab auf die Mosel zu sehn ist wundersch\u00f6n. Die Marienkapelle steht oben in ihrer Pracht. Hier werden die gebastelten Kreuze und die Kerzen dargebracht.<\/p>\n<p>Klausen liegt unten im Tal. Die Glocken k\u00fcnden unser Kommen an. Franz Josef tr\u00e4gt das Kreuz. Wenn man das Kreuz tr\u00e4gt, w\u00e4chst der Weg unter den F\u00fc\u00dfen wie durch ein Wunder.<br \/>18.00 Uhr. Wir ziehen in die Kirche ein. Nach der Messe wird Arno f\u00fcr 20 Jahre noch geehrt. Johannes noch die Zimmer verteilt und acht Frauen zu Frau Antz bringt, dann f\u00fcr alle der Abend in \u0084Maria Rast\u0093 ausklingt.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Mittwoch, den 19.05.2010<\/h3>\n<p>Zu dieser Morgenstunde begegnet sich das Helle des Morgens und das Dunkel der Nacht.<\/p>\n<p>6.45 Uhr. Mit dem Morgengebet ziehen wir von Klausen fort. Heute sind Mark und Ulrike als Brudermeister an Peters Seite. Einige haben immer noch mit Blasen zu k\u00e4mpfen. Fiese Schmerzen beim Weitergehen. Man muss sich bei jedem Schritt \u00fcberlegen wie man die F\u00fc\u00dfe setzt. Welche Blasen man belastet und welche nicht. Der erste Schmerz beherrscht alles, wenn man aber wieder eingelaufen ist, witzelt man schon wieder. Es ist gut, wenn man wei\u00df jemanden an der Seite zu haben, der einem zuh\u00f6rt und der wei\u00df was Schmer-zen sind. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das Kreuz des Anderen mittragen. Kopf hoch, auch wenn der Hals noch so dreckig ist.<br \/>Sonnenschein begleitet uns, wir kommen gut voran. An der Kapelle der schwarzen Muttergottes machen wir f\u00fcr die Losung halt.<\/p>\n<p>Zur Losung: Wolfgang<br \/>\u0084Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich\u0093.<\/p>\n<p>Schweigend gehen wir weiter bis wir kommen bei Bauer Drautzburg an.<br \/>Die Pilger sind f\u00fcr jede \u00dcberraschung gut,<br \/>man Frau und Herr Drautzburg zur Goldhochzeit gratulieren tut.<br \/>F\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck ist der Tisch wie immer reichlich gedeckt, auch die W\u00fcrstchen sind schon bald weg. Es geht weiter um 9.40 Uhr, der Morgen wird noch hart. Es geht durch den Wald, vorbei an der Stelle, wo im letzten Jahr Hansi und Arno in tiefer Bedr\u00e4ngnis waren. Dann ist auch schon der Bu\u00dfberg da. Die Neupilger nehmen einen Stein, in Gr\u00f6\u00dfe ihrer Bu\u00dfe und werfen ihn symbolisch, wenn sie oben betend ankommen, fort. Doris ist im Bus und beauftragt mich f\u00fcr sie einen Stein mitzunehmen. Auch andere Pilger nahmen einen kleinen Stein f\u00fcr Doris mit. Viele Kleine ergeben ein Gro\u00dfes.<br \/>12.35 Uhr. In Hasborn erwartet uns heute ein neuer Wirt. Es wird uns auch ein gutes Essen serviert. <br \/>14.10 Uhr. Mit dem Bus geht\u0092s weiter dann, bis Mehren wo wir in die Kirche einkehren. Gebetet werden die \u0084F\u00fcnf Wunden\u0093 von Peter, Mark und Ulrike hier, das war schon immer so auf dem R\u00fcckweg von Trier.<br \/>15.20 Uhr machen wir Halt im Darscheider Wald.<br \/>Gedenklieder werden gesungen und Sp\u00e4\u00dfe gemacht. Die Wolken-decke zog sich zusammen, und der erste richtige Regen lie\u00df nicht lange auf sich warten. Gut gewappnet auf einer Pilgertour haben Wind und schlechtes Wetter keine Chance. In jedem Sonnenstrahl und jedem Regentropfen ist die Sch\u00f6pfung Gottes zu erkennen.<br \/>Denken wir daran wenn wir jetzt im Regen weitergehen.<br \/>Nach der Messe, um 19.30 Uhr in der Alfbachquelle ein letztes gemeinsames Abendessen.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h3>Donnerstag, den 20.05.2010<\/h3>\n<p>Gott ist mit uns unterwegs. Wir d\u00fcrfen sagen: \u0084Du bist bei mir\u0093.<\/p>\n<p>7.45 Uhr. Nach dem Morgengebet unsere letzte Etappe beginnt. Als Brudermeister hat Peter heute Karl \u0096 Heinz und Andreas bestimmt. <br \/>Das Wetter l\u00e4sst zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Kalter Wind weht uns <br \/>entgegen. Die Stra\u00dfe ist lang. Mit Beten meistern wir auch diese dann. Das Afelskreuz ist in Sicht. <\/p>\n<p>Mark zur Losung spricht: <br \/>Jesus sagte: Ich bin die T\u00fcr zu den Schafen\u0085 Wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. <\/p>\n<p>Wir kommen weiter gut voran und treffen im Pilz bei Kelberg zeitig ein. Die letzten Reste sind aufgegessen, Wander \u0096 und Abschieds-lieder sind verklungen. Wir machen uns auf, nur noch am N\u00fcrburg-ring vorbei.<br \/>Ach, o Schreck, vier Sch\u00e4fchen haben wir verloren, das kann doch nicht sein. Ein Anruf, wir sind auf dem Weg, und man sieht Gerti wie sie schon um die Ecke fegt. Sie hatte in den B\u00fcschen beim ??? ihre Brille im Gras verlegt.<\/p>\n<p>Zur Losung: Peter<br \/>Was ein guter Hirte ist, er wartet bis er alle wieder zusammen hat.<\/p>\n<p>In Adenau, in der Matthiaskapelle noch ein letztes Gebet, bevor es mit dem gelben Bus, Karl Tappen und Max Neumann, die extra nach Adenau gekommen sind, nach Hause geht.<br \/>16.00 Uhr. Wir sind in Glehn,<br \/>17.00 Uhr wir betend nach Kleinenbroich geh&#8217;n. <br \/>Vorweg die Helfer mit uns eins im Pilgerschritt. An der Glehner Str. werden wir von Friedhelm und einigen Messdienern empfangen. Alle ziehen singend zur Kirche mit.<br \/>Ein Willkommen von Friedhelm, Peter ergreift das Wort, <br \/>zum Danken ist hier der richtige Ort.<br \/>Mit Applaus bedanken wir Pilger uns bei Peter dann,<br \/>Hubertus schlie\u00dft sich mit \u0084Danke\u0093 sagen an.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen ein letztes Lied, ein letztes Abschiednehmen.<br \/>F\u00fcr viele Pilger ist es schon klar, wir sehen uns wieder im n\u00e4chsten Jahr.<\/p>\n<p>Ob Jerusalem, Rom, Santiago, f\u00fcr uns war es wieder die Wallfahrt nach Trier. <\/p>\n<p>Pilgern als Abenteuer. Ich \u0096 Findung, Gebete, Bu\u00dfe.<br \/>Die Motive waren vielf\u00e4ltig wie die Pilger selbst. Jeder, der sich auf die m\u00fchsame Reise macht, kehrt ver\u00e4ndert zur\u00fcck und ist um eine Erfahrung reicher. Jeder, der es geschafft hat, kann sich der Hochachtung und des Respekts seiner Mitmenschen sicher sein.<br \/>Jesus selbst war auch sein ganzes Leben immer auf dem Weg. Dann sandte er seine J\u00fcnger als Anh\u00e4nger des neuen Weges.<br \/>Der Weg ist das Ziel.<br \/>Das Ziel ist der Weg.<br \/>Hier kommt alles zusammen, denn Jesus selbst ist der Weg. <\/p>\n<p>Kalter Wind und Sonnenschein, ein reibungsloser Ablauf und gute Laune. Acht Tage folgten wir Peter unserem Brudermeister unter der Losung:<\/p>\n<p>\u0084Ich bin bei Dir\u0093<\/p>\n<p>kurz: eine Wallfahrt nach Ma\u00df. <\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter der Jahreslosung &#8222;Ich bin bei Dir&#8220; machten sich 58 Pilger am 13.05.2010 auf den Weg nach Trier.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-178","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-16"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.3 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Fu\u00dfwallfahrt nach Trier 2010 - st.matthias.bruderschaft<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/smb-kleinenbroich.de\/home\/2011\/08\/23\/fusswallfahrt-nach-trier-2010\/\" \/>\n<link rel=\"next\" href=\"https:\/\/smb-kleinenbroich.de\/home\/2011\/08\/23\/fusswallfahrt-nach-trier-2010\/2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Fu\u00dfwallfahrt nach Trier 2010 - 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